Mit Migranten für Migranten
Interkulturelle Gesundheit in Hamburg
Im Gesundheitsprojekt »Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Hamburg (MiMi Hamburg)« setzen sich ExpertInnen des hiesigen Gesundheits- und Sozialwesens gemeinsam mit engagierten MigrantInnen für einen besseren Zugang der MigrantInnen zu den Diensten und Angeboten des Gesundheitssystems ein.
»Mit Migranten für Migranten« ist sowohl das Motto als auch Konzept des Projekts, das zum Ziel hat, MigrantInnen in einer Schulung zu interkulturellen GesundheitsmediatorInnen auszubilden. Die geschulten GesundheitsmediatorInnen informieren ihre Landsleute in der jeweiligen Muttersprache zum deutschen Gesundheitssystem und anderen Themen der Gesundheit:
- Ernährung und körperliche Bewegung
- Schwangerschaft und Familienplanung
- Kindergesundheit
- Erste Hilfe beim Kind
- Seelische Gesundheit
- Alter, Pflege und Gesundheit
- Masern, Impfen, Grippe
- Beratungsnetzwerk in Hamburg
Das Projekt richtet sich an MigrantInnen mit den folgenden Muttersprachen:
- Albanisch
- Arabisch
- Bosnisch
- Englisch
- Französisch
- Griechisch
- Italienisch
- Kroatisch
- Kurdisch
- Persisch
- Polnisch
- Russisch
- Serbisch
- Spanisch
- Türkisch
- und weiteren Sprachen
Im Rahmen der Mediatorenschulung erhalten interessierte MigrantInnen wichtige Informationen zum deutschen Gesundheitssystem und den oben genannten Themen. Mehr über die Schulungsthemen und das Ausbildungsprogramm erfahren Sie bei den Ansprechpartnerinnen von MiMi Hamburg.
Nach der Schulung können die ausgebildeten GesundheitsmediatorInnen in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung aktiv werden, wie z.B. Durchführung von muttersprachlichen Informationsveranstaltungen, Moderation von interkulturellen Gesprächsrunden oder Unterstützung von Gesundheitskampagnen zu aktuellen Themen.
Das interkulturelle Projekt MiMi Hamburg wird von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Hansestadt Hamburg und dem BKK-Landesverband NORD gefördert. Der Verband für offene Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. führt das Projekt in Kooperation mit dem Ethno-Medizinische Zentrum e.V. durch.
Das Projekt ist in mehrere Bausteine gegliedert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter den Menüpunkten »Bausteine«.
Informationen zum MiMi-Gesundheitsprojekt in Hamburg erhalten Sie bei folgenden Ansprechpartnerinnen:
Karin Robben (Koordination MiMi Hamburg)
Isabel Marin Arrizabalaga
Graf-Johann Weg 38
22459 Hamburg
Tel.: 040 / 72 96 35 27
Fax: 040 / 72 96 35 29
E-Mail: info@mimi-hamburg.de
www.mimi-hamburg.de
Elena Kromm-Kostjuk (MiMi-Koordination EMZ)
Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Königstraße 6
30175 Hannover
Tel.: 0511 / 168 41 017
E-Mail: ethno@onlinehome.de
www.ethno-medizinisches-zentrum.de
